Streusel

Streusel · CleverReach-Alternative

CleverReach-Alternative

CleverReach ist ein deutscher Anbieter mit gutem Ruf. Der Grund zu wechseln ist selten Datenschutz — es ist die Preisstaffel und die Tatsache, dass das Postfach woanders liegt.

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Was CleverReach gut macht

Fairerhalber zuerst: CleverReach sitzt in Deutschland, verarbeitet in der EU, hat deutschsprachigen Support und ein durchdachtes Double-Opt-in. Wer von Mailchimp dorthin wechselt, löst damit echte Probleme. Beim Datenschutz gibt es nichts zu gewinnen, wenn du von CleverReach zu Streusel gehst.

Der Vergleich läuft also über zwei andere Dinge: Preismodell und Umfang.

Die Preisstaffel

Wie fast alle Newsletter-Dienste rechnet CleverReach nach Empfängern beziehungsweise Sendevolumen. Das ist logisch — und es hat einen Nebeneffekt: Erfolg wird teurer. Deine Liste wächst von 400 auf 900 Kontakte, du machst nichts anders, und die Rechnung steigt. Bei drei Sendungen im Monat steigt sie schneller.

Streusel kostet 19 € netto im Monat. Immer. Enthalten sind 5.000 Empfänger pro Monat bei unbegrenzten Kontakten. Ob du 200 oder 2.000 Kontakte hast, ändert die Rechnung nicht.

Bei sehr kleinen Listen ist ein gestaffelter Anbieter günstiger oder kostenlos. Der Punkt, an dem sich das dreht, liegt für die meisten bei wenigen hundert Kontakten — und danach dreht es sich nicht wieder zurück.

Der zweite Unterschied: das Postfach

CleverReach ist ein Versanddienst. Dein Posteingang ist woanders — bei GMX, bei Gmail, bei deinem Hoster. Also pflegst du Kontakte an zwei Stellen: die, die dir schreiben, und die, die den Newsletter bekommen.

Bei Streusel ist das eine Liste. Wer dir eine Anfrage schickt, ist Kontakt und potenzieller Empfänger. Wer auf den Newsletter antwortet, landet in deinem Posteingang beim richtigen Kontakt, mit Antwortentwurf. Für einen Hofladen, dessen Bestellungen als Newsletter-Antworten kommen, ist das der ganze Unterschied.

Dazu kommt: Eine geschäftliche Adresse ist bei Streusel enthalten. Bei CleverReach brauchst du eine eigene Absenderdomain.

Wann CleverReach die bessere Wahl bleibt

Gegenüberstellung

Streusel CleverReach
Modell Postfach und Newsletter Newsletter-Versand
Posteingang enthalten ja nein
Kontaktliste eine, geteilt getrennt vom Postfach
Preismodell fest gestaffelt
Geschäftliche Adresse enthalten eigene Domain nötig
Automationen keine ja
Öffnungs-Tracking keins ja
Vorlagen und Layouts einspaltig, schlicht Vorlagen-Editor
Verarbeitung EU EU, Anbieter aus Deutschland
Support deutsch deutsch

Häufige Fragen

Ist Streusel günstiger als CleverReach?

Bei kleinen Listen nicht — gestaffelte Anbieter starten billiger. Bei wachsenden Listen ja, weil 19 € netto unabhängig von der Kontaktzahl bleiben. Fair wird der Vergleich erst, wenn du dazurechnest, was dein E-Mail-Postfach separat kostet.

Ist CleverReach beim Datenschutz besser als Streusel?

Beide verarbeiten in der EU und bieten einen AV-Vertrag. Der Unterschied: CleverReach hat Öffnungs- und Klick-Tracking, das eine eigene Einwilligung braucht. Streusel hat es nicht — das ist eine Zeile weniger in deiner Datenschutzerklärung.

Kann ich meine Liste zu Streusel mitnehmen?

Ja, als CSV-Import mit E-Mail-Adresse, Name und optional dem Zeitpunkt der Einwilligung. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Rechtsgrundlage — der Import prüft das nicht für dich.

Was kostet Streusel?

19 € netto im Monat oder 190 € im Jahr, unabhängig von der Listengröße. Ein Tarif, alle Funktionen, 30 Tage testen ohne Kreditkarte.

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