Streusel · Google-Workspace-Alternative
Google-Workspace-Alternative
Google Workspace ist der Standardweg zur geschäftlichen Adresse. Er setzt aber eine eigene Domain voraus, bringt keinen Newsletter mit — und viele wollen ihre Kundenkommunikation nicht bei Google.
Was Google Workspace voraussetzt
Der übliche Ablauf: Domain kaufen, Workspace abonnieren, Domain verifizieren, MX-Einträge umstellen, SPF und DKIM setzen, Postfach anlegen. Danach hast du eine gute Adresse und ein sehr gutes Postfach.
Zwei Dinge bleiben:
Du brauchst und pflegst eine Domain. Verlängerung, DNS-Einträge, und bei jedem neuen Dienst wieder Einträge nachtragen. Für Betriebe mit IT-Betreuung kein Thema, für viele Selbstständige die Hürde, an der es hängen bleibt.
Es ist kein Newsletter-Werkzeug. Gmail ist ein Postfach. Wer Newsletter versenden will, braucht einen zweiten Dienst — mit einer zweiten Kontaktliste, einer zweiten Rechnung und weiteren DNS-Einträgen. Massenmails direkt aus Gmail zu schicken ist keine Lösung: kein Double-Opt-in, kein Abmeldelink, und die Sendegrenzen sind eng.
Dazu kommt für viele die Frage, ob die Kundenkommunikation bei einem US-Konzern liegen soll. Das ist regelbar, aber es ist Arbeit und für manche eine Grundsatzfrage.
Was Streusel stattdessen bietet
Keine Domain. [email protected] ist in fünf Minuten fertig, ohne DNS und ohne Hosting.
Newsletter inklusive. Dieselbe Kontaktliste, Double-Opt-in, Abmeldelink, Anmeldeseite ohne Website. Kein zweiter Anbieter.
Der Posteingang sortiert nach Mensch. Alles von einem Kontakt an einer Stelle, statt nach Betreffzeilen zu suchen.
Antwortentwürfe. Aus deinen früheren Mails und deinem Wissensspeicher, in deinem Ton. Du liest drüber und sendest.
Verarbeitung in der EU, AV-Vertrag auf Anfrage, kein Öffnungs-Tracking.
Wann Google Workspace die bessere Wahl bleibt
Ehrlich: in vielen Fällen.
- Du brauchst eine eigene Domain. Der wichtigste Punkt.
- Ihr seid ein Team mit mehreren Postfächern, Gruppen und geteilten Kalendern.
- Du brauchst Dokumente, Tabellen und Ablage — Docs, Sheets, Drive.
- Du brauchst Kalender und Videokonferenzen im selben Paket.
- Du willst Outlook oder Apple Mail benutzen. Streusel hat kein IMAP.
- Du brauchst mehrere Adressen wie
info@undbuchhaltung@.
Streusel ersetzt Google Workspace nicht als Büro-Paket. Es ersetzt die Kombination „geschäftliche Adresse plus Newsletter-Dienst“ für eine Person, die keine Domain betreiben will.
Gegenüberstellung
| Streusel | Google Workspace | |
|---|---|---|
| Eigene Domain nötig | nein | ja |
| Einrichtungszeit | Minuten | Stunden bis Tage |
| Newsletter enthalten | ja | nein |
| Kontakte und Newsletter | eine Liste | getrennte Dienste nötig |
| Antwortentwürfe | ja, aus eigenen Mails | KI-Funktionen je Tarif |
| Kalender, Docs, Drive | nein | ja |
| Team und Rollen | nein | ja |
| Mehrere Adressen | nein | ja |
| IMAP und Outlook | nein | ja |
| Verarbeitung | EU | US-Anbieter |
Häufige Fragen
Kann ich mit Streusel meine eigene Domain nutzen?
Nein. Adressen enden auf @streusel.io. Wenn die eigene Domain für dich wichtig ist, ist Google Workspace oder ein deutscher Hoster der richtige Weg.
Ersetzt Streusel Gmail?
Als Postfach für Kundenkommunikation ja. Als Teil eines Büro-Pakets mit Kalender, Dokumenten und Ablage nein — das hat Streusel nicht.
Kann ich Streusel in Outlook einbinden?
Nein, es gibt kein IMAP und kein POP3. Streusel läuft im Browser und lässt sich als App auf Desktop und Handy installieren.
Kann ich meine Liste zu Streusel mitnehmen?
Ja, als CSV-Import mit E-Mail-Adresse, Name und optional dem Zeitpunkt der Einwilligung. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Rechtsgrundlage — der Import prüft das nicht für dich.
Was kostet Streusel?
19 € netto im Monat oder 190 € im Jahr, unabhängig von der Listengröße. Ein Tarif, alle Funktionen, 30 Tage testen ohne Kreditkarte.