Streusel · rapidmail-Alternative
rapidmail-Alternative
rapidmail macht Newsletter-Versand aus Deutschland, aufgeräumt und ohne Plattform-Ballast. Der Unterschied zu Streusel ist nicht Datenschutz, sondern was das Werkzeug abdeckt.
Was rapidmail gut macht
rapidmail sitzt in Freiburg, verarbeitet in Deutschland, hat deutschsprachigen Support und eine bewusst schlanke Oberfläche. Es gibt eine Abrechnung pro Versand statt nur Abo, was für seltene Newsletter angenehm ist.
Wer bei rapidmail zufrieden ist, hat wenig Grund zu wechseln — es sei denn, die beiden folgenden Punkte treffen zu.
Punkt eins: Es ist nur der Versand
rapidmail verschickt Newsletter. Dein Postfach ist woanders. Konkret heißt das:
- Deine Kundenanfragen liegen in einem anderen Programm als deine Newsletter-Kontakte.
- Wer dir eine Anfrage schickt, muss von dir in die Newsletter-Liste übertragen werden.
- Antworten auf den Newsletter musst du in einem zweiten Postfach abholen oder weiterleiten.
- Du bezahlst rapidmail und dein E-Mail-Postfach.
Bei Streusel ist das ein Werkzeug, eine Kontaktliste, ein Preis. Die Adresse [email protected] ist enthalten, Antworten landen im Posteingang beim richtigen Kontakt, und der Antwortentwurf liegt schon da.
Punkt zwei: Der Newsletter ist nicht das Ziel
Für viele Selbstständige ist der Newsletter nicht die Hauptsache, sondern die Nebensache, die man auch noch machen sollte. Die Hauptsache sind Anfragen, die schnell beantwortet werden müssen.
Ein Newsletter-Werkzeug hilft dabei nicht. Streusel ist umgekehrt gebaut: Es ist ein Posteingang, der auch Newsletter kann. Das ist der Grund, warum der Editor schlicht ist und es keine Automationen gibt.
Wann rapidmail die bessere Wahl bleibt
- Du sendest sehr selten. Die Abrechnung pro Versand kann dann günstiger sein als ein Monatsabo.
- Du brauchst Vorlagen und Layouts. rapidmail hat einen Vorlagen-Editor, Streusel ist einspaltig mit maximal 3 Bildern.
- Du willst Öffnungs- und Klickraten sehen. Streusel misst das nicht.
- Du hast eine eigene Domain und willst sie als Absender.
- Du brauchst nur Versand und hast dein Postfach ohnehin gut aufgestellt.
Gegenüberstellung
| Streusel | rapidmail | |
|---|---|---|
| Modell | Postfach und Newsletter | Newsletter-Versand |
| Posteingang enthalten | ja | nein |
| Geschäftliche Adresse | enthalten | eigene Domain nötig |
| Antwortentwürfe | ja | nein |
| Abrechnung | Monats- oder Jahresabo | Abo oder pro Versand |
| Vorlagen | einspaltig, schlicht | Vorlagen-Editor |
| Öffnungs-Tracking | keins | ja |
| Verarbeitung | EU | Deutschland |
| Anmeldeseite ohne Website | enthalten | Formular zum Einbauen |
Häufige Fragen
Lohnt der Wechsel, wenn ich nur vier Newsletter im Jahr schicke?
Als reiner Newsletter-Ersatz eher nicht — bei vier Sendungen im Jahr ist eine Abrechnung pro Versand günstiger. Der Wechsel lohnt, wenn Streusel auch dein Postfach ersetzt: dann vergleichst du 19 € netto gegen Versandkosten plus Postfachkosten.
Brauche ich bei Streusel ein Anmeldeformular auf meiner Website?
Nein. Zu jeder Adresse gehört eine öffentliche Seite unter streusel.io/u/dein-name mit Anmeldeformular und Double-Opt-in. Der Link passt in die Instagram-Bio oder als QR-Code an die Theke.
Kann ich meine Liste zu Streusel mitnehmen?
Ja, als CSV-Import mit E-Mail-Adresse, Name und optional dem Zeitpunkt der Einwilligung. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Rechtsgrundlage — der Import prüft das nicht für dich.
Was kostet Streusel?
19 € netto im Monat oder 190 € im Jahr, unabhängig von der Listengröße. Ein Tarif, alle Funktionen, 30 Tage testen ohne Kreditkarte.