Streusel · Für Coaches und Berater
Für Coaches und Berater
Deine Kundengewinnung ist eine E-Mail-Kette: Anfrage, Rückfrage, Erstgespräch, Angebot. Und zwischendurch der Newsletter, der die Leute warm hält, die noch nicht bereit waren.
Wie der Tag typischerweise aussieht
Vier Erstanfragen über das Kontaktformular oder aus Instagram. Alle fragen dasselbe: Was kostet ein Termin, wie läuft das ab, hast du bald frei. Zwei davon werden Kunden, wenn du innerhalb eines Tages antwortest. Nach drei Tagen keiner mehr.
Dazwischen: sechs laufende Klienten, deren Terminverschiebungen und Zwischenfragen im gleichen Postfach liegen wie die Erstanfragen und wie die Rechnung vom Steuerberater.
Und dann der Newsletter. Der wäre eigentlich das Wichtigste, weil die Hälfte deiner Aufträge von Leuten kommt, die dich seit Monaten lesen. Aber er ist in einem anderen Tool, mit einer anderen Liste, und deshalb erscheint er alle drei Monate statt alle drei Wochen.
Was Streusel daran ändert
Ein Ort für alles Geschäftliche. Eine Adresse wie [email protected], ein Posteingang, eine Kontaktliste. Nicht dasselbe Postfach wie deine private Post.
Nach Mensch sortiert, nicht nach Betreff. Alles von einer Klientin liegt an einer Stelle: die Erstanfrage von Februar, die Terminverschiebung von März, die Frage von letzter Woche. Vor dem Gespräch reicht ein Blick.
Erstanfragen mit Entwurf. Die Antworten auf „was kostet das“ und „wie läuft das ab“ hast du hundertmal geschrieben. Du legst deine Konditionen einmal in den Wissensspeicher — Erstgespräch, Länge, Preis, Absagefrist, freie Termine — und Streusel formuliert daraus einen Entwurf in deinem Ton. Du liest drüber und sendest.
Der Newsletter an dieselben Kontakte. Kein zweites Tool und kein Export-Import. Wer sich über deine Seite anmeldet oder dir geschrieben hat, ist schon da. Und wenn jemand auf den Newsletter antwortet — was bei Coaches erfreulich oft passiert — landet die Antwort in deinem Posteingang statt bei no-reply@.
Eine Anmeldeseite, auch ohne Website. Unter streusel.io/u/dein-name gibt es eine öffentliche Seite mit Anmeldeformular. Der Link passt in die Instagram-Bio und in die Signatur. Wenn du willst, erscheint jeder Newsletter zusätzlich als Beitrag — daraus wird nebenbei ein Archiv, das gefunden wird.
Die Anrede
Coaching ist ein Feld, in dem die Anrede fachlich mitspielt. Zwei Voreinstellungen: Du ist insgesamt lockerer und kürzer, Sie etwas förmlicher und distanzierter. Was du wählst, gilt für alle Entwürfe — es ist keine Kosmetik, sondern bestimmt Satzlänge und Tonfall.
Was nicht drin ist
- Keine Terminbuchung. Streusel ist kein Kalender. Wer Buchungsseiten braucht, benutzt weiter Calendly oder ein vergleichbares Werkzeug — der Link dahin passt in Signatur und Entwurf.
- Keine Automations-Funnels. Kein „Tag 1 Willkommen, Tag 3 Freebie, Tag 7 Angebot“. Streusel ist für Newsletter, die du schreibst, wenn du etwas zu sagen hast.
- Keine Kurs- oder Mitgliederverwaltung. Kein Zugang zu Videos, keine Zahlungsabwicklung für Programme.
- Kein Team. Ein Konto ist eine Person. Wer mit einer Assistenz auf ein gemeinsames Postfach schaut, braucht etwas anderes.
Rechnung
19 € netto im Monat, alles enthalten. Wenn du heute ein E-Mail-Postfach und einen Newsletter-Dienst bezahlst, ersetzt das beides. 5.000 Newsletter-Empfänger im Monat reichen bei 500 Abonnenten für zehn Ausgaben. 30 Tage testen, ohne Karte.
Häufige Fragen
Kann ich Erstgespräche über Streusel buchen lassen?
Nein, Streusel hat keinen Kalender und keine Buchungsseite. Du kannst aber den Link zu deinem Buchungstool im Wissensspeicher hinterlegen — dann steht er in den Entwürfen an der richtigen Stelle.
Sind meine Klientendaten in Streusel sicher aufgehoben?
Die Verarbeitung findet in der EU statt, einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage. Für Gesundheits- oder andere besondere Daten ist ein normales E-Mail-Postfach allerdings grundsätzlich der falsche Ort — unabhängig vom Anbieter.
Klingen die KI-Entwürfe nicht generisch?
Der Ton kommt aus deinen eigenen früheren Antworten, nicht aus einer Vorlage. Bei den ersten Entwürfen ist es sinnvoll, mehr zu korrigieren — je mehr echte Mails vorliegen, desto besser passt es.
Kann ich meine bestehende Newsletter-Liste mitnehmen?
Ja, als CSV-Import. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Einwilligung — was das genau heißt, steht auf der Seite zu Newsletter und DSGVO.