Streusel · Mailchimp-Alternative
Mailchimp-Alternative
Mailchimp ist eine Marketing-Plattform. Wenn du davon fünf Prozent benutzt und die anderen 95 Prozent dich beim Newsletterschreiben aufhalten, ist Streusel der Gegenentwurf.
Warum Leute wechseln wollen
Drei Gründe hören wir am häufigsten:
Es ist zu viel. Journeys, Segmente, Tags, Zielgruppen, Automationen, Berichte. Wer alle zwei Wochen 400 Leuten schreiben will, klickt sich durch eine Oberfläche, die für Marketing-Teams gebaut ist.
Es ist englisch. Oberfläche, Hilfe und Support sind primär englischsprachig. Für die Bedienung reicht Schulenglisch — bei DSGVO-Fragen ist es unangenehm, weil die Antworten auf ein anderes Rechtssystem gemünzt sind.
Die Rechtsfrage. Mailchimp gehört zu Intuit, einem US-Unternehmen. Verarbeitung und Übermittlung in die USA sind ein Thema, das man beantworten muss — lösbar über die üblichen Instrumente, aber es ist Arbeit, und viele wollen sie sich sparen.
Dazu die Rechnung, die mit der Liste wächst: Der Preis richtet sich nach Kontakten, und über die Zeit steigt er, ohne dass sich etwas an deiner Arbeit ändert.
Was Streusel anders macht
Postfach und Newsletter sind dasselbe Werkzeug. Bei Mailchimp verwaltest du eine Audience, dein E-Mail-Postfach ist woanders. Kontakte, die dir schreiben, musst du in die Audience bringen. Bei Streusel gibt es nur eine Liste.
Antworten landen bei dir. Absender ist deine eigene Adresse, Antworten kommen in den Posteingang, beim richtigen Kontakt, mit fertigem Antwortentwurf. Kein no-reply.
Ein Preis. 19 € netto im Monat, unabhängig von der Listengröße, mit 5.000 Empfängern pro Monat und unbegrenzten Kontakten. Keine Stufe, die beim Überschreiten einer Kontaktzahl zuschnappt.
Deutsch und EU. Oberfläche, Support und Texte auf Deutsch, Verarbeitung in der EU, AV-Vertrag auf Anfrage.
Ein Editor, der in zehn Minuten fertig ist. Überschriften, Text, Links, Listen, bis zu 3 Bilder. Einspaltig — weil die meisten auf dem Handy lesen.
Wann Mailchimp die bessere Wahl bleibt
Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern spart dir 30 Tage:
- Du brauchst Automationen. Willkommensserien, Warenkorbabbrecher, zeitgesteuerte Ketten. Streusel hat davon nichts.
- Du segmentierst. Zielgruppen nach Verhalten, Interessen oder Kaufhistorie.
- Du willst A/B-Tests und Berichte. Öffnungs- und Klickraten, Heatmaps, Umsatzzuordnung. Streusel misst Öffnungen bewusst nicht.
- Du hast einen Shop. Anbindung an Shopify oder WooCommerce, Produktempfehlungen, Umsatz je Kampagne.
- Ihr seid ein Team. Mehrere Nutzer mit Rollen und Freigaben.
- Du brauchst eine eigene Domain als Absender.
Gegenüberstellung
| Streusel | Mailchimp | |
|---|---|---|
| Modell | Postfach und Newsletter in einem | Marketing-Plattform |
| Kontaktlisten | eine, geteilt mit dem Posteingang | Audience, getrennt vom Postfach |
| Absender | deine eigene Adresse | eigene Domain oder Mailchimp-Absender |
| Antworten | landen im Posteingang | müssen weitergeleitet werden |
| Preismodell | fest, unabhängig von Kontakten | gestaffelt nach Kontakten |
| Sprache | deutsch | primär englisch |
| Verarbeitung | EU | US-Anbieter |
| Automationen | keine | umfangreich |
| Öffnungs-Tracking | keins | umfangreich |
| Team | nein | ja |
| Eigene Domain | nein | ja |
Umziehen
- In Mailchimp die Audience als CSV exportieren — Adresse, Vorname, Anmeldedatum.
- Bei Streusel eine Adresse sichern und die CSV importieren.
- Erste Ausgabe schreiben und mit einem Satz erklären, dass der Absender neu ist. Das reduziert Abmeldungen und Spam-Meldungen deutlich.
- Mailchimp-Konto einen Monat behalten, bis du sicher bist.
Der Anmeldezeitpunkt aus dem Export sollte mit, damit dein Nachweis lückenlos bleibt. Mehr dazu unter Newsletter und DSGVO.
Häufige Fragen
Ist Streusel eine echte Mailchimp-Alternative?
Für den Newsletter-Teil ja, für die Marketing-Automation nein. Wenn du Mailchimp als Newsletter-Versand benutzt, ersetzt Streusel es vollständig und nimmt das Postfach mit dazu. Wenn du Journeys und Segmente benutzt, ersetzt es Mailchimp nicht.
Ist Mailchimp DSGVO-konform nutzbar?
Nutzbar ja, aber mit Aufwand: US-Anbieter, Auftragsverarbeitung und Drittlandsübermittlung müssen sauber dokumentiert sein, und das standardmäßig aktive Tracking braucht eine eigene Einwilligung. Streusel verarbeitet in der EU und trackt keine Öffnungen — das ist weniger Papier, keine Rechtsberatung.
Kann ich meine Liste zu Streusel mitnehmen?
Ja, als CSV-Import mit E-Mail-Adresse, Name und optional dem Zeitpunkt der Einwilligung. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Rechtsgrundlage — der Import prüft das nicht für dich.
Was kostet Streusel?
19 € netto im Monat oder 190 € im Jahr, unabhängig von der Listengröße. Ein Tarif, alle Funktionen, 30 Tage testen ohne Kreditkarte.