Streusel · MailerLite-Alternative
MailerLite-Alternative
MailerLite ist günstig und angenehm zu bedienen. Es ist aber ein Marketing-Werkzeug mit Landingpages, Funnels und Automationen — und dein Postfach bleibt außen vor.
Wo MailerLite stark ist
MailerLite hat einen guten Ruf, weil es einfacher ist als Mailchimp und trotzdem viel kann: Newsletter, Landingpages, Anmeldeformulare, Automationen, ein Website-Baukasten, ein großzügiger Gratistarif für kleine Listen.
Wer eine Liste aufbaut, Freebies verteilt und über eine Willkommensserie verkauft, ist dort richtig. Streusel kann davon nichts.
Wo es für Einzelkämpfer nicht passt
Es ist eine Marketing-Maschine. Wenn du keinen Funnel baust, sondern alle zwei Wochen deinen Kunden schreiben willst, ist die halbe Oberfläche unbenutzt — und die Entscheidungen, die sie dir anbietet, kosten trotzdem Aufmerksamkeit.
Das Postfach fehlt. Wie bei allen Newsletter-Diensten: Kundenanfragen liegen in einem anderen Programm. Zwei Listen, zwei Rechnungen, zwei Orte für dieselben Leute.
Englisch und Litauen/USA. Die Oberfläche ist englisch. MailerLite gehört zu einem litauischen Unternehmen, verarbeitet aber unter anderem in den USA — das musst du in deiner Datenschutzerklärung abbilden.
Der Gratistarif ist der eigentliche Haken. Er ist verlockend und er endet. Wenn er endet, hängt deine Liste, deine Anmeldeseite und dein Archiv dort — und die Staffel läuft mit der Liste nach oben.
Was Streusel anders macht
Eine Kontaktliste für Posteingang und Newsletter. Eine geschäftliche Adresse [email protected] inklusive. Antworten landen bei dir, mit fertigem Entwurf. Eine öffentliche Anmeldeseite ohne Baukasten. Ein Preis von 19 € netto im Monat, unabhängig von der Listengröße, mit 5.000 Empfängern pro Monat.
Und kein Gratistarif — warum, steht auf der Preisseite.
Wann MailerLite die bessere Wahl bleibt
- Du baust Funnels. Freebie, Willkommensserie, Verkaufssequenz.
- Du brauchst Landingpages für Kampagnen und Anmeldungen.
- Du willst einen Website-Baukasten dazu.
- Du hast eine sehr kleine Liste und willst nichts zahlen.
- Du brauchst Automationen, Segmente und Reports.
- Du willst eine eigene Absenderdomain.
Gegenüberstellung
| Streusel | MailerLite | |
|---|---|---|
| Modell | Postfach und Newsletter | Marketing-Werkzeug |
| Posteingang enthalten | ja | nein |
| Geschäftliche Adresse | enthalten | eigene Domain nötig |
| Landingpages und Funnels | nein | ja |
| Automationen | keine | ja |
| Öffnungs-Tracking | keins | ja |
| Gratistarif | nein | ja, begrenzt |
| Preismodell | fest | gestaffelt |
| Sprache | deutsch | englisch |
| Anmeldeseite ohne Website | enthalten | über Landingpage |
Häufige Fragen
MailerLite hat einen Gratistarif — warum sollte ich zahlen?
Weil der Vergleich unvollständig ist: Bei Streusel ist das Postfach dabei. Und ein Gratistarif ist eine Staffel, die noch nicht angefangen hat — wenn sie anfängt, liegt deine Liste schon dort.
Kann ich mit Streusel eine Willkommensserie einrichten?
Nein. Es gibt keine Automationen und keine zeitgesteuerten Ketten. Newsletter werden geschrieben und versendet, wenn du etwas zu sagen hast.
Kann ich meine Liste zu Streusel mitnehmen?
Ja, als CSV-Import mit E-Mail-Adresse, Name und optional dem Zeitpunkt der Einwilligung. Du brauchst für diese Adressen eine dokumentierte Rechtsgrundlage — der Import prüft das nicht für dich.
Was kostet Streusel?
19 € netto im Monat oder 190 € im Jahr, unabhängig von der Listengröße. Ein Tarif, alle Funktionen, 30 Tage testen ohne Kreditkarte.